DIE SPENDERREISE
Vom Pauschaltourismus zum Individualerlebnis

Früher wurden Spenderinnen und Spender behandelt wie bei einer Pauschalreise: Buffet für alle. Lange Zeit hat das auch gut funktioniert. Sogar Fremdlistenmailings hatten Responsequoten von zehn Prozent und mehr. Doch wir alle machen heute die Erfahrung, dass Fundraising in dieser Form nicht mehr funktioniert. Wer heute erfolgreich sein will, muss weg vom Pauschaltourismus und hin zum Individualerlebnis. Je persönlicher wir die Spenderinnen und Spender ansprechen, umso eher können wir sie begeistern, binden und motivieren. Hoch oben in der Fundraising-Pyramide, wo es um Großspenden, Erbschaften und Stiftungen geht, ist eine möglichst persönliche Betreuung schon lange guter Standard und selbstverständlich. Aber wie sieht es weiter unten in der Pyramide aus? Wie gelingen individualisierte Ansprachen in Mailings und E-Mails? Damit das gelingt, müssen zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden. Das beginnt mit der Datenbank, die entsprechend programmiert, strukturiert und gepflegt sein muss. Es geht weiter mit dem Datenschutz. Wir müssen uns fragen, nach welchen inhaltlichen und ethischen Aspekten die persönliche Ansprache erfolgen darf. Und schließlich muss sich der gesamte zusätzliche Aufwand auch noch rechnen. Um all diese Fragen wird es beim 22. Bad Honnefer Fundraising Forum gehen.

PROGRAMM

10:00–10:15
Begrüßung
Axel Götz und Michael Solzbacher

10:15–11:00
Einleitung
Prof. Dr. Michael Urselmann

11:00–11:30
Kaffeetrinken für Kenia: so individuell kann Spenderbetreuung sein
Carmen Schöngraf

11:30–12:15
Limbic© Types in der Anwendung – ein Mailingtest
Isabella Frost und Andreas Stickler

12:15–13:15
Mittagspause

13:15–13:45
Von Donor Journeys und Flipperkästen …
Dan Schaefler

essionsessionsPROGRAMM

13:45–14:15
Keine Scheu vor Daten – durch Analyse zur individualisierten Spenderansprache
Lena Kroneis

14:15–14:45
Identität im digitalen Zeitalter
Jens Lönneker

14:45–15:30
Pause

15:30–16:10
Table Sessions, 1. Runde

16:20–17:00
Table Sessions, 2. Runde

ab 17:00
Resümee und Verabschiedung durch die GFS im Foyer, Gelegenheit für   weiteren Austausch mit den Referentinnen und Referenten

VORABENDPROGRAMM

Wir besuchen die Bundeskunsthalle in Bonn. Uns erwartet dort eine Führung durch die Ausstellung „California Dreams: San Francisco – ein Porträt“. Die Ausstellung zeichnet ein Porträt der Stadt San Francisco über vier Jahrhunderte. San Francisco und Kalifornien als ganze Region stehen symbolisch für die Träume von einem „besseren Leben“, von Wohlstand und anderen (zuweilen utopischen) Gesellschaftsordnungen, innovativen Lebensentwürfen und künstlerischen Perspektiven sowie von neuen Horizonten. Im Anschluss an die Führung besuchen wir das „Limao“. Das Restaurant ist das kulinarisch-exotische Epizentrum von Bonn-Bad Godesberg. Gelegen im Botschaftsviertel der ehemaligen Hauptstadt Bonn war und ist es ein Ort, an dem sich die verschiedensten Kulturen treffen, kennen und schätzen lernen.

Wir treffen uns am 27. November 2019 um 17:00 Uhr im Foyer der Bundeskunsthalle am roten Punkt. Beginn der Führung ist um 17:15 Uhr. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Verpflegung auf eigene Kosten.

Bei folgenden Hotels haben wir ein Kontingent an Zimmern unter dem Stichwort “Fundraising Forum” für Sie reserviert: